6 Schritt – Verschiedene Einkommensströme generieren

Im 6 Schritt – Verschiedene Einkommensströme generieren handelt es sich um den Aufbau mehrerer Cashflows / Einkommensströme. Diese sind das Kernelement der Strategie-Cashflow. Nachdem Du die vorherigen Schritte und eine Notfallreserve komplett angespart hast, kannst Du dich mit dem Aufbau von Einkommensströmen bzw. Cashflows beschäftigen. Auch werde ich Dir das sogenannte Renditedreieck erläutern, d.h. dass es ohne Risiko keine Rendite gibt.

Strategie-Cashflow
Strategie-Cashflow

Wir ändern nun komplett die Perspektive von der Ausgabenseite hin zu deinen Einnahmen. Zudem zeige ich Dir auf welche Möglichkeiten Du für weitere Einnahmequellen hast. Bei dem Artikel handelt es sich um eine Einführung.

Verschiedene Einkommensströme/Cashflows

Die verschiedenen Einkommensströme neben Deinem regulären Gehalt:

  • Zinsen
    Du erhältst Zinsen von Geldanlagen wie z.B. Tagesgelkonto.
  • Anleihenzins
    Bei Anleihen handelt es sich um ein zinstragendes Wertpapier. Die Anleihen dienen Unternehmen zur Fremdfinanzierung und dem Gläubiger zur Kapitalanlage.
  • ETFs (Exchange-Traded Funds)-Ausschüttungen
    Ein ETF ist ein börsengehandelter Investmentfond der an der Börse gehandelt wird. Hier gibt es viele ETFs mit Ausschüttungen, sogenannte ausschüttende ETFs. Diese bieten breite Streuungen an.
  • Aktien (Dividenden)
    Die Aktie ist ein Wertpapier, das den Anteil an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Zudem gibt es Aktien, die einen Teil der Gewinne ausschütten (=Dividende).
  • Immobilien (Miete)
    Hierbei handelt es sich um die entgeltliche Überlassung von Eigentum.
  • P2P (Peer to Peer) – Kredit (Zinsen)
    P2P Kredite sind Kredite von Privatpersonen an andere Privatpersonen durch einen Vermittler, ohne eine Bank dazwischen.

Das Rendite-Dreieck

Die Einstufung der verschiedenen Anlageformen in dem Renditedreieck kann Dir helfen deine Investments zu überdenken. Das Renditedreieck besteht aus den drei Ecken Rendite, Risiko und Liquidität. Diese drei Ecken stellen konkurrierende Ziele bei einer Anlage dar. Zudem sind die drei Ecken abhängig voneinander.

Das Renditedreieck

Das heißt, es gibt keine Investition ohne Risiko. Entweder hat man eine Investition mit hoher Rendite, hohem Risiko und geringer Liquidität oder die Rendite fällt gering aus. Die Kapitalanlage in ein Tagesgeldkonto ist zum Beispiel risikoarm und hat eine niedrige Rendite. Eine Investition in einzelne Aktien dagegen kann sehr ertragreich sein, wenn man die richtige Auswahl trifft. Hier besteht also ein erheblich höheres Risiko oder ein Totalverlusts-Risiko. Dieses Risiko lässt sich durch einige Maßnahmen und Techniken zwar minimieren, jedoch nicht komplett auflösen.

Beispiele für das Renditedreieck

In die folgenden typischen Beispielklassen lassen sich Geldanlagen einteilen.

  1. hohe Sicherheit, hohe Liquidität und geringe Rentabilität
    Beispiele: Tagesgeldkonto, Girokonto in Deutschland, …
  2. hohe Sicherheit, niedrige Liquidität und hohe Rentabilität
    Beispiele: langfristige Anleihen, Immobilien, Festgeld, …
  3. niedrige Sicherheit, hohe Liquidität und hohe Rentabilität
    Beispiele: Aktien, ETFs oder P2P

Wichtig ist, dass Du das Grundprinzip des Renditedreiecks verstanden hast und zukünftig bei deinen Investitionen dich bewusst für oder gegen ein Investment entscheidest.

Zusammenfassung

  1. Suche Dir ein für Dich passende Einkommensströme / Cashflows aus
  2. Starte jeweils einen Testballon (z.B. 1.000€ in eine Dividendenaktie) und beobachte dein Investment über einen gewissen Zeitraum
  3. Beachte das Renditedreieck bei dem Investment und deine persönliche Risikotoleranz
  4. Ziel ist es, einen Cashflow bzw. Einkommensstrom aufzubauen und erste kleine Erfolge zu haben

Quellen

Magisches Dreieck der Vermögensanlage von Wikipedia

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