Interview – Capital-Insider

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Letztes Update vor 2 Monaten von Roland

Für ein weiteres Interview konnte ich Dennis und Antonio mit dem das Blog Capital-Insider gewinnen. Das Blog handelt über die vielfältige spannende Finanzwelt, deren unterschiedlichsten Eindrücke und von deren Praxiserfahrungen. Mit dem Interview wünsche ich Dir viele Inspirationen und Tipps von Ihren Blog .

Hier das Interview – Capital-Insider

Hallo, wer seid Ihr?

Wir sind Dennis und Antonio und betreiben den Blog „Capital Insider“ und unseren Podcast „InsideR IN“. Dabei möchten wir unsere LeserInnen und ZuhörerInnen spannende Themen rund um das Thema Wirtschaft, Finanzen und Karriere aus einer „Insider-Perspektive“ näher bringen.

Wo lebt Ihr?

Dennis: Wir kommen beide aus der Gegend rund um Baden-Baden. Nach meinem Studium in Mannheim, arbeite ich nun auch wieder in der „Heimat“.

Antonio: Ebenso wie Dennis bin ich dort zur Schule gegangen und habe Dennis kennengelernt. In den letzten vier Jahren habe ich aufgrund meines Studiums und Praktika in vielen Städten gewohnt: von Frankfurt a. M., München, Vallendar (bei Koblenz) bis hin zu Wien, Barcelona und südlich von Chicago. Derzeit lebe ich in Bonn.

Wie sieht Euer Lebensweg aus? Welchen Beruf habt Ihr gelernt und als was arbeitet Ihr momentan?

Dennis: Im Anschluss auf mein Abitur habe ich ein duales Studium bei einem Finanzdienstleister begonnen. Davor konnte ich bereits Erfahrungen u.a. bei Daimler sammeln. Nach 3 Jahren habe ich mit einem Betriebswirt im Bereich Rechnungswesen, Steuern, Wirtschaftsrecht abgeschlossen. Ich habe eine längere Zeit in der internen Revision gearbeitet und bin derzeit im internationalen Rechnungswesen (Accounting) tätig.

Antonio: Bei mir startete es recht klassisch mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann. Darauf folgte ein BWL-Studium an der WHU und einem Auslandssemester in den USA. 2019 habe ich das Studium dann erfolgreich mit dem Bachelor of Science abgeschlossen. Zurzeit befinde ich mich in meinem Master-Studium mit Fokus auf Management und Business Analytics, welches ich nächstes Jahr abschließen werde. Während des Studiums habe ich verschiedene praktische Erfahrungen gesammelt, wie bspw. bei der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG).

Ihr habt eine interessante Webseite (Blog) https://www.capital-insider.de/, was sind Eure Inhalte und wen versucht Ihr anzusprechen?

Antonio: Mit unserem Blog erhältst du eindrucksvolle Einblicke in die Finanzwelt, die dir bei deiner Karriere und deinen Finanzen Inspiration bringen sollen. Egal, ob du studierst, mit einem Job angefangen hast oder bereits mitten im Leben stehst – wir geben jedem neue Eindrücke in die Welt der Wirtschaft und Finanzen.

Dabei wollen wir direkt aus der Praxis berichten und exklusive Einblicke, die die Wenigsten haben, bieten. Zudem sind wir als Investoren aktiv und können daher unsere Erfahrungen teilen. Dadurch können wir eine andere Perspektive bieten. Wichtig ist uns die Unabhängigkeit. Themen: Risikomanagement, Crowdinvesting, Strategien, P2P, Börse, Aktien uvm.

Dennis: Was uns wichtig ist: Die Themen sollen nicht langweilig für unsere Leser sein! 😉

Zu unserem Podcast: Wir sprechen wir mit interessanten Gästen poder zu zweit über Erfahrungen zu aktuellen und brennenden Themen. Nicht Mainstream, sondern direkt aus der Praxis.

Egal, ob Wirtschaft, Börse, alternative Investments oder das neuste aus dem FinTech-Bereich – Die Zuhörer erhalten kostenlose Learnings und Inspiration für Wirschaft, Finanzen und Karriere.

Wieviel Geld investiert Ihr im Monat und in welche Anlagen (Aktien, Immobilien, etc.)?

Dennis: Wir haben hier keine festen Summen. Da wir für unsere Investments ein Risikomodell nutzen, hängt die Investmentsumme von mehreren Faktoren wie den Risikotragfähigkeit, der aktuellen Marktlage u.a. ab. Das kann mal 4- oder 5-stellig sein, mal wird fast nichts investiert. Wenn die Börsen wie im März 2020 crashen, halten wir uns gerne auch zurück 😉 so?

Antonio: Bei den Anlagen sind wir fast in jeder Anlageklasse vertreten. Von Aktien über Immobilien oder Derivaten. Wir sind auch sehr interessiert beim Thema Crowdlending oder Crowdinvesting dabei, da diese Anlageklasse noch „relativ“ neu ist.

Wie hoch sind Eure jährlichen Ausgaben?

Dennis: Ich glaube da sind wir sehr human unterwegs. Wir sind, so glaube ich, nicht die Hardcore-Frugalisten, aber auch sehr weit weg von extremem Konsum. Ich denke man trifft sich irgendwo unter dem Median 😊 Wirtschaft funktioniert nicht wenn jeder nur spart, genauso wenig macht aber auch übermäßiger Konsum Sinn. Es wäre schön, wenn jeder auch paar Euros übrig hat, um diese zu Spenden, z.B. für gemeinnützige Bildungsprojekte. Das macht wir auch gerne.

Antonio: Das schwankt natürlich auch, je nachdem, ob man eine Weile im Ausland ist in dem jeweiligen Jahr.

Wie lautet Eure Vision (z.B. Mehr Zeit haben, Zusätzliches Einkommen zur Absicherung, Rentenvorsorge oder finanzielle Unabhängigkeit )?

Antonio: Die Idee hinter unserem Blog und Podcast war es nie, sich finanziell damit besonders abzusichern. Es war viel mehr die Freude an der Finanzwelt und die verschiedenen Einblicke, die uns dazu bewogen haben, diese Idee weiter voranzubringen. Mittlerweile haben wir besonders an Traction gewonnen und umso mehr freut uns, dass unsere LeserInnen und ZuhörerInnen uns folgen. Sicherlich ist ein positives Nebeneffekt, dass wir durch Partnerschaften oder transparenten Affiliate-Links ein paar Euro nebenbei als zusätzliches Einkommen erhalten. Ein Teil davon kommt dann auch dem ein oder anderen gemeinnützigen Projekt als Spende zu Gute.

Welche Investment-Strategie verfolgt Ihr (z.B. Wachstumsaktien, Dividendenaktien, Startups, …)?

Wir sind sehr diversifiziert aufgestellt. Von klassischen Anlagen, wie ein Tagesgeldkonto, hin zu Aktien oder P2P-Krediten ist alles dabei.

Dennis: Die Auswahl der Investments muss zu unserem Risiko passen. Wir schauen, dass das Investment einen positiven Deckungsbeitrag bringt, dann kommt es ins Portfolio.

Die wichtigste Devise: Langfristig keine Kapitalverluste – auch nicht in der Krise. Nur so kann die Rendite jährlich gesteigert werden und man profitiert enorm vom Zinseszinseffekt.

Nehmen wir zum Beispiel eine Aktie, die um 50 % fällt. Damit man wieder auf den Einstandskurs kommt, muss diese um 100 % steigen. Das ist schon eine Hausnummer und schwierig auszugleichen. Solche Risiken versuchen wir zu vermeiden.

Was habt Ihr für Investments? (falls Du eine Portfolioaufstellung hast, langt auch prozentuell die Positionen)

Dennis: Wie erwähnt sind es ziemlich viele einzelne Assets (u.a. Aktien, Fonds, P2P-Kredite, Crowdinvesting, Derivate, Termingelder,…), daher nutzen wir hier auch eine Datenbank, um nicht den Überblick zu verlieren. Um mal ein paar Beispiele aus dem Portfolio zu nennen: Coca Cola, J&J, Intel,…

Es sind aber auch einige „Exoten“ dabei, zum Beispiel rumänische Staatsanleihen.

Unser Crowdinvesting-Depot ist zudem auf unserem Blog einsehbar: https://www.capital-insider.de/2019/11/finanzblog-capital-insider-crowdinvesting.html

Das sind nur die Investments, die wir unter dem Bereich „Crowdinvesting“ fassen.

Antonio: Ein besonderes Augenmerk bei mir sind auch Tech-Aktien. Das ist ein besonderer Schwerpunkt bei mir.

Habt Ihr neben finanziellen auch privaten Zielen? Was treibt Euch an?

Dennis: Ja klar, Familie und Freunde sind sehr wichtig. Besonders merkt man dabei, wie wichtig der Faktor Zeit ist. Man muss immer abwägen wieviel Zeit man gegen Geld tauscht. Das Verhältnis sollte stimmen.

Ich denke auch, es ist ein gutes Gefühl, wenn man etwas bewegen kann und z.B. erreicht, dass es Menschen besser geht durch das eigene Handeln. Sei es durch Beratung oder wirtschaftliche Tätigkeiten (das kann z.B. bei Crowdinvesting der Fall sein).

Antonio: Nach dem Covid-19 zu einer längeren Fitnesspause geführt hat, treibe ich wieder mehr Sport. Darüber hinaus möchte ich mit meiner Masterarbeit einen noch tieferen Einblick in die Academia der Finanzwelt erhalten.

Habt Ihr schon (dumme) Fehler an der Börse oder bei Euren Anlagen begangen?

Antonio: Sicherlich hat man schon einmal experimentiert oder Anfängerfehler begangen. Das gehört dazu, um einfach schnell zu lernen und die komplexere Kursbewegungen zu verstehen. So habe ich mit kleineren Beträgen in Optionsscheine investiert und mal sehr gute Renditen gemacht – aber auch schon einen Totalverlust erlitten.

Dennis: Ein Dozent von mir sagte mal: Sie müssen das Gefühl kennen, wenn eine Aktie um 100 % steigt und sie müssen auch das Gefühl kennen, wenn eine Aktie ins Bodenlose stürzt. Das ist glaube ich ein gutes Zitat für alle die neu an der Börse sind. Ich selber habe mal in Zeiten des Studiums Dialog Semiconductor mit -50 % verkauft. Gleichzeitig stieg GRENKE um über 100 %. Ich habe quasi das erlernte Wissen direkt angewendet 😀 Heute würde das nicht mehr zur Strategie und zum Risiko passen und war natürlich eher Glück im Unglück. Aber als Anfänger macht man eben seine Erfahrungen. Wichtig ist, daraus zu lernen.

Was würdet Ihr in Zukunft anders machen? Was ratet Ihr anderen insbesondere Euren Lesern?

Antonio: Bleibt neugierig und informiert euch zu neuen Themen. Das Thema „Finanzen“ ist keine langweilige, verstaubte Welt, sondern ermöglicht einem immer wieder neue, innovative Einblicke zu erhalten. Mit dem richtigen Managen eurer Finanzen könnt ihr nicht nur viel Geld sparen, sondern auch gute Rendite einfahren – und so entweder für später vorsorgen oder mit kleinen Geschenk selbst belohnen.

Dennis: Hinterfragt auch immer eure Strategie und was euch an Informationen „vorgebetet“ wird. Was vor ein paar Jahren gut war, muss es heute nicht mehr sein. Früher war das Sparbuch fast schon „Pflicht“ bei der Geldanlage, sicher und rentabel. Das ist heute nicht unbedingt der Fall. Vielleicht wird das auch bei ETFs oder anderen Anlageklassen mal so sein. Wer weiß?

Aber es hilft, immer dabei zu bleiben bei den aktuellsten Entwicklungen. Am Besten mit Capital Insider 😉

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